Transparenzzentrum in Brüssel: Microsoft gibt Regierungen Einblick in Quellcodes

Author: Dirk Bornemann

Dirk Bornemann

Im Zuge der NSA-Affäre hat Microsoft verschiedene zusätzliche Maßnahmen zum Schutz von Kundendaten und für mehr Transparenz ergriffen. Dazu gehören u.a. der Ausbau der Verschlüsselung in allen Diensten, die Stärkung des Rechtsschutzes für Daten unserer Kunden sowie die regelmäßige Veröffentlichung der Zahl behördlicher Anfragen zur Herausgabe von Daten.

Zur Schaffung zusätzlichen Vertrauens bei Regierungen auf der ganzen Welt hatte Microsoft außerdem angekündigt, das bereits seit Jahren bestehende Government Security Program (GSP) auszuweiten und nach Redmond ein weiteres internationales Transparenzzentrum in Brüssel zu eröffnen. Dieses soll Regierungskunden ermöglichen, unseren Quellcode zu überprüfen, sich seiner Integrität zu versichern und sich davon zu überzeugen, dass es keine Hintertüren gibt. Dieses Versprechen lösen wir heute ein. Weiterlesen

Deutschland an der Schwelle zur Industrie 4.0

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Wirtschaftswachstum ist kein Selbstläufer. In einem schwierigen europäischen Umfeld trüben sich inzwischen auch die Aussichten für die bislang so robuste deutsche Wirtschaft ein. Alexander Dobrindt will vor diesem Hintergrund ein neues „digitales Wirtschaftswunder“ initiieren. „Die Frage, ob wir ein innovatives Wohlstandsland bleiben, hängt an der Digitalität wie an keinem anderen Thema“, erklärte der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur bei der Microsoft-Veranstaltung „Digitales Deutschland“ am 2. Dezember in Berlin. „Es geht hierbei um nichts weniger als den zukünftigen Wohlstand unseres Landes.“

Den Schlüssel für Wachstum und Arbeitsplätze verortet der Minister dabei in einer umfassenden Digitalisierung der Industrie. Weiterlesen

Für Transparenz und Klarheit

thumb_80x80_HenrikTeschAls einer der weltweit größten und erfahrensten IT-Anbieter haben wir ein existenzielles Interesse daran, dass unsere Kunden uns in Hinblick auf die Sicherheit und den Schutz ihrer Privatsphäre vertrauen. Unser Ziel ist es daher, ein Höchstmaß an Produktsicherheit anzubieten, um die Daten und Privatsphäre unserer Kunden vor Angriffen Dritter und unerwünschten Zugriffen zu schützen.

Klarheit und Transparenz sind in diesem Zusammenhang elementar. Dies gilt besonders für Anfragen seitens staatlicher Behörden zur Herausgabe von Kundendaten. Zum einen haben wir klargestellt, dass wir Daten nur auf gerichtliche Anordnung  herausgeben. Wir wehren uns mit allen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln dagegen, dass staatliche Behörden Informationen erhalten, wenn hierfür keine gesetzliche Grundlage besteht. Weiterlesen

Karl-Theodor zu Guttenberg über transatlantische Beziehungen bei Microsoft

thumb_80x80_HenrikTeschDie transatlantischen Beziehungen erleben einen Paradigmenwechsel: Standen lange Zeit Fragen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik im Vordergrund, so prägen aktuell Handels- und Datenschutzthemen die Diskussion. Zu einem der derzeit wichtigsten – und kontroversesten – Projekte in der Zusammenarbeit zwischen Europa und den USA gehört das geplante Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP). Unterschiedliche Positionen auf beiden Seiten des Atlantiks zum Schutz von Daten stellen die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und den USA vor völlig neue Herausforderungen und verzögern die Verhandlungen.

Mit den Veranstaltungen im Rahmen unserer Vortragsreihe „Transatlantischer Dialog“ bei Microsoft Berlin möchten wir in dieser wichtigen Debatte Impulse setzen. Gestern beleuchtete Karl-Theodor zu Guttenberg, Chairman von Spitzberg Partners und ehemaliger Bundesminister, in seinem Vortrag „Big Data zwischen Chaos und Ordnungspolitik“ die Konfliktlinien aus europäischer und US-Perspektive. Vor rund 170 Gästen skizzierte er die Möglichkeiten zur Überwindung von politischen, wirtschaftlichen und nicht zuletzt kulturellen Differenzen. Weiterlesen

Die transatlantischen Beziehungen im Schatten von NSA – Still best friends?

Author: Henrik TeschMehr als 60 Jahre lang galten die transatlantischen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA als unerschütterlich. Durch die NSA-Affäre ist jedoch das vormalig freundschaftliche Verhältnis gefühlt auf einem Tiefpunkt angelangt. Die von Edward Snowden enthüllten Vorgänge belasten die politischen, aber auch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA. Vor diesem Hingergrund hat Microsoft Deutschland im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Digitales Deutschland“ zur Diskussion eingeladen: Wie können die transatlantischen Beziehungen wieder erneuert werden, und wie kann die IT-Industrie zur Vertrauensstiftung beitragen?

Dazu diskutierten, moderiert von Jo Groebel, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Neben Exkursen zu aktuellen außenpolitischen Handlungsfeldern wie der Krim-Krise drehte sich die Debatte vor allem um das geplante Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) zwischen den USA und der EU, über das seit den Enthüllungen von Edward Snowden insbesondere bei Datenschutz-Standards Dissens besteht. Weiterlesen

Medienberichte über US-Sicherheitsprogramm

Author: Henrik TeschAm 16. Juli veröffentlichte Brad Smith, General Counsel & Executive Vice President Legal & Corporate Affairs von Microsoft, in einem Beitrag des Firmen-Blogs seine Stellungnahme auf jüngste Berichte über Microsoft, die auf in die Öffentlichkeit gelangte Regierungsdokumente basieren. Bezüglich dieser Dokumente gibt es erhebliche Fehlinterpretationen, worauf Brad Smith in seinem Blogpost eingeht. Er stellt auch nochmals klar, nach welchen hohen Grundsätzen das Unternehmen Behördenanordnungen nachkommt. Weiterlesen

Digitales Deutschland – Den Wandel gestalten

Author: Henrik TeschDie gesellschaftliche Weiterentwicklung ist IT-gestützt und betrifft den Alltag jedes Einzelnen: Von der Online-Koordination freiwilliger Helfer in Überflutungsgebieten über die Erledigung von Behördengängen am Heim-PC bis zur Waschmaschine, die sich selbstständig anschaltet, wenn der Strom am günstigsten ist: die neue Ära stellt den Nutzer in den Mittelpunkt. Weiterlesen

Zeitgemäßes Urheberrecht: Alles umsonst im Internet?

Author: Henrik TeschDiese Woche steht im Zeichen kreativer Schöpfer, denn die UNESCO hat den 23. April zum „Welttag des Buches und des Urheberrechts“ sowie den 26. April zum „Tag des Geistigen Eigentums“ erklärt. Das Internet und die Digitalisierung ermöglichen es, dass heutzutage rechtlich geschützte Werke ohne Probleme heruntergeladen werden können. Dabei muss das Urheberrecht auch zukünftig eine wichtige Funktion erfüllen: der Kreativwirtschaft eine Vergütungsmöglichkeit zu schaffen. Denn ohne Vergütung würde der Anreiz, immaterielle Güter wie Filme, Musik oder Software zu erstellen, langfristig entfallen. Es ist also ein Umdenken erforderlich, das diesen neuen Anforderungen gerecht wird, ohne dabei die Offenheit des Netzes zu gefährden. Weiterlesen

Brauchen wir einen Rechtsanspruch auf IT?

Dr. Marianne JanikMeinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Gleichberechtigung – dies sind einige der wichtigsten Punkte, die 1948 Eingang in die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte fanden. Die Vereinten Nationen feiern das Ereignis jedes Jahr mit dem Human Rights Day. In den Folgejahren kamen mit dem Pakt über Bürgerliche und Politische Rechte oder dem Pakt über Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte weitere Ergänzungen hinzu. Und nun, inmitten in der digitalen Revolution, steht seit längerem die Frage im Raum: Ist auch der Zugang zu Technologien ein Menschenrecht? Weiterlesen