Erfolgreiche Wege in die Zukunft

Author: Henrik Tesch

„Crossroads“ lautete das Motto der dritten Demo Night, die bei Microsoft Berlin stattfand. Gemeint ist damit die Entscheidungsvielfalt, die Start-ups auf ihrem Weg in den Markt erwartet. Damit junge Gründer die vielen Fragen und Wahlmöglichkeiten in strategischen, technischen oder wirtschaftlichen Bereichen nicht alleine treffen müssen, stellt ihnen Microsoft beim Accelerator-Programm erfahrene Mentoren an die Seite. So auch den acht Start-ups, die ihre Geschäftsideen auf der Demo Night am 17. Juni einem Fachpublikum präsentierten.

Vier Monate lang hatten die Teams von IPlytics, tripdelta, quantifiedcode, Tandemploy, qDatum, Skoove, WunderAgent und Portadi gemeinsam mit den Experten ihre Lösungen in der Gründeretage von Microsoft Berlin vorangetrieben, Kontakte geknüpft und erste Kunden akquiriert.

Insgesamt hatten sich 500 Teams für die Teilnahme an der dritten Klasse beworben, darunter auch viele ausländische Teams. Die beiden Gründer von Portadi stammen aus Tschechien. „In unserem Land gibt es kaum Acceleratoren, die auf internationales Business ausgerichtet sind“, erzählte mir Tomas Soukup. Der Microsoft Accelerator erfülle alle Kriterien, die ihnen wichtig seien, zum Beispiel die Nutzung eines umfangreichen Kundennetzes und die enge Zusammenarbeit mit Mentoren. „Wir haben mit den Beratern alles abgestimmt, und sie haben geprüft, ob wir auch immer alle Aufgaben bedacht und umgesetzt haben.“ 40 Organisationen nutzen bereits das Programm von Portadi, mit dem Unternehmen den Zugriff und die Verwaltung von Cloud-Anwendungen vereinfachen.

Batch 3

Die Teilnehmer am 3. Batch bei der Demo Night des Microsoft Ventures Accelerator

Auch ein israelisches Team, qDatum, gehörte zu den geförderten Start-ups. „Die Unterstützung war sehr hilfreich“, berichtete Itamar Maltz nach der Veranstaltung. Sein Team, das eine Big Data-Lösung entwickelt hat, bleibt auch nach Beendigung des Accelerator-Programms in Berlin, denn die Stadt biete Start-ups eine inspirierende Umgebung und eine sehr motivierte Gründerszene, finden die Gründer.

Aus Berlin stammen die Gründerinnen von Tandemploy, die eine Job-Sharing-Plattform ins Leben gerufen haben. Durch die Teilnahme im Accelerator habe das Team gegenüber Kunden und Investoren an Reputation gewonnen, berichtet Gründerin Jane Tepe. Die Aufnahme in das Programm sei wie ein Vertrauenssiegel eingestuft worden. Das junge Unternehmen ist gerade dabei, eine weitere Finanzierungsrunde abzuschließen und blickt positiv in die Zukunft.

Keine Sackgassen, sondern Wege, die zum Erfolg führen, wünsche ich allen Start-ups des Accelerator-Programms, dessen vierte Runde bereits eingeläutet ist.

Veröffentlicht von Henrik Tesch, Direktor Politik und gesellschaftliches Engagement, Microsoft Deutschland GmbH

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