Transparenzzentrum in Brüssel: Microsoft gibt Regierungen Einblick in Quellcodes

Author: Dirk Bornemann

Dirk Bornemann

Im Zuge der NSA-Affäre hat Microsoft verschiedene zusätzliche Maßnahmen zum Schutz von Kundendaten und für mehr Transparenz ergriffen. Dazu gehören u.a. der Ausbau der Verschlüsselung in allen Diensten, die Stärkung des Rechtsschutzes für Daten unserer Kunden sowie die regelmäßige Veröffentlichung der Zahl behördlicher Anfragen zur Herausgabe von Daten.

Zur Schaffung zusätzlichen Vertrauens bei Regierungen auf der ganzen Welt hatte Microsoft außerdem angekündigt, das bereits seit Jahren bestehende Government Security Program (GSP) auszuweiten und nach Redmond ein weiteres internationales Transparenzzentrum in Brüssel zu eröffnen. Dieses soll Regierungskunden ermöglichen, unseren Quellcode zu überprüfen, sich seiner Integrität zu versichern und sich davon zu überzeugen, dass es keine Hintertüren gibt. Dieses Versprechen lösen wir heute ein.

42 verschiedene Behörden aus 23 Ländern nutzen die Möglichkeit der Einsicht in unseren Quellcode bereits. Neben der Gewährleistung der Integrität unserer Produkte helfen die Transparenzzentren Regierungen dabei, Schwachstellen in den staatlichen IT-Umgebungen zu finden und zu beseitigen. So können Regierungsvertreter auf wichtige technische Dokumentationen zu unseren Produkten und Dienstleistungen sowie Informationen über Cyber-Sicherheitsbedrohungen zugreifen. Außerdem bieten wir staatlichen Institutionen unser umfangreiches Know-how und unsere langjährigen Erfahrungen im Bereich der IT-Sicherheit an.

Für unsere Kunden stellen wir im Microsoft Trust Center alle wichtigen Informationen zu Datenschutz und Sicherheit bei unseren Produkten Office 365 und Microsoft Dynamics zur Verfügung: So machen wir transparent, wo sich die Datencenter für unsere Produkte befinden und wer unter welchen Umständen auf diese Daten zugreifen kann. Mit dem Security Bulletin und dem Security Intelligence Report geben wir Nutzern einen Überblick über aktuelle Bedrohungen im Internet und zeigen Maßnahmen auf, die eigene IT-Sicherheit zu erhöhen. Und natürlich legen wir schon bei der Entwicklung unserer Produkte Wert auf höchste Sicherheitseinstellungen – zum Beispiel über die Prinzipien „Privacy by Design“ bzw. „Privacy by Default“ (Datenschutz durch Technik und datenschutzfreundliche Voreinstellungen).

Lesen Sie hier mehr über die Eröffnung des ersten europäischen Microsoft-Transparenzzentrums in einem Blogpost meines US-Kollegen Matt Thomlinson, Vice President Microsoft Security. Weitere Informationen über das Government Security Program erhalten Sie per E-Mail über GSPTeam@microsoft.com.

Ein Beitrag von Dr. Dirk Bornemann, ‎Leiter Legal and Corporate Affairs (DACH), Mitglied der Geschäftsleitung Microsoft Deutschland

 

 

 

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