Mut zum Aufbruch: Das digitale Wirtschaftswunder ist zum Greifen nah

thumb_80x80_HenrikTeschDeutschland geht es glänzend. Die Menschen sind dank einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung zuversichtlich wie lange nicht mehr. Mit einer leistungsfähigen Industrie und hochinnovativen „Hidden Champions“ aus dem Mittelstand behauptet die Bundesrepublik erfolgreich ihre führende Rolle auf den Weltmärkten. Made in Germany: Das steht seit mehr als hundert Jahren für Qualität und technologische Exzellenz. Allein: Die Zeit steht nicht still. Innovationskraft und Marktführerschaft müssen Tag für Tag aufs Neue in den Unternehmen erarbeitet werden. Über Erfolg und Misserfolg auf den Weltmärkten wird künftig das Beherrschen von digitalen Prozessen entscheidend mitbestimmen. Die Zukunft ist digital: Was heute für nahezu alle Bereiche der Gesellschaft gilt, trifft für die Industrie und den Mittelstand in besonderem Maße zu. Nicht ohne Grund warnt der für die Digitalwirtschaft zuständige EU-Kommissar Günther Oettinger deshalb, Europa dürfe im globalen Wettlauf nicht den Anschluss verlieren. Laut einer aktuellen Untersuchung der EU-Kommission belegt die Bundesrepublik in Sachen Digitalisierung in Europa jedoch nur einen mäßigen mittleren Rang. Die Deutschen sind besonders skeptisch.

Dabei eröffnet die digitale Veredelung von Produkten, Fertigungsprozessen und Geschäftsmodellen gerade der deutschen Wirtschaft enorme Chancen. Das Marktforschungsunternehmen Gartner sagt bis 2018 einen Rückgang der Betriebskosten um nahezu ein Drittel durch den Einsatz von intelligenten Maschinen und industrialisierten Services voraus. Deutschland sichert sich danach durch Industrie-4.0-Technologien zugleich seine herausragende Stellung als global führender Fabrikausrüster. Folgt man dem Fraunhofer-Institut, erschließt die digitale industrielle Revolution allein sechs deutschen Schlüsselbranchen bis 2025 ein zusätzliches Wertschöpfungspotenzial von 78 Milliarden Euro.

Deutschland steht vor einem zweiten Wirtschaftswunder
Zusammengefasst lässt sich deshalb ohne Übertreibung sagen: Deutschland steht nach den 1950er Jahren heute unmittelbar vor einem zweiten Wirtschaftswunder, das durch die enorme Kraft der digitalen Technologien vorangetrieben wird. Dieses „digitale Wirtschaftswunder“ ist zum Greifen nah – wenn Wirtschaft, Politik und Gesellschaft die Weichen jetzt richtig stellen. Microsoft belässt es hierfür keineswegs bei Appellen: Als Global Player der Digitalisierung und gewachsener Partner der deutschen Wirtschaft steigen wir gemeinsam mit IT-Industrie, Anwender-Wirtschaft und Politik in die konkrete Umsetzung ein. Microsoft unterstützt Industrie und Mittelstand bei zahlreichen Projekten, die Chancen digitaler Prozesse zu erkennen und sie nach ihren Bedürfnissen umzusetzen.

CeBIT-Motto Big Data

Konkrete Beispiele, die die Vorboten des digitalen Wirtschaftswunders anschaulich machen, zeigt Microsoft Mitte März zusammen mit Kunden und Partnern auf der Cebit in Hannover. So stellt der renommierte Armaturenhersteller Dornbracht „Smart Water“ vor, ein intelligentes digitales Steuersystem, das den Wasserverbrauch in Gebäuden optimiert. Die „Smart Sock“ von Sensoria wiederum ermittelt mit Sensoren und digitaler Analysetechnik, wie der Jogger seinen Laufstil verbessert und welcher Schuh der beste für ihn ist. Außerdem kann man auf dem Microsoft-Stand erleben, wie ein fiktiver Autozulieferer seine Produktion digital managt und optimiert. Microsoft ebnet der deutschen Wirtschaft auf diese Weise einen ganz konkreten Weg in die Zukunft der Industrie 4.0.

Dabei bekennen wir uns zu internationalen Industriestandards. Denn Microsoft ist überzeugt: Ebenso wie offene Märkte und Freihandel nach dem Krieg das deutsche Wirtschaftswunder erst möglich gemacht haben, sind heute global interoperable IT-Systeme eine fundamentale Voraussetzung für einen Innovations- und Wachstumsschub. Deutschland als Exportnation kann dabei nur gewinnen: Nutzen wir unsere Zuversicht, unseren Mut und unsere Entschlossenheit – und bringen gemeinsam das digitale Wirtschaftswunder auf den Weg!

Veröffentlicht von Henrik Tesch, Direktor Politik und gesellschaftliches Engagement

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