Für Transparenz und Klarheit

thumb_80x80_HenrikTeschAls einer der weltweit größten und erfahrensten IT-Anbieter haben wir ein existenzielles Interesse daran, dass unsere Kunden uns in Hinblick auf die Sicherheit und den Schutz ihrer Privatsphäre vertrauen. Unser Ziel ist es daher, ein Höchstmaß an Produktsicherheit anzubieten, um die Daten und Privatsphäre unserer Kunden vor Angriffen Dritter und unerwünschten Zugriffen zu schützen.

Klarheit und Transparenz sind in diesem Zusammenhang elementar. Dies gilt besonders für Anfragen seitens staatlicher Behörden zur Herausgabe von Kundendaten. Zum einen haben wir klargestellt, dass wir Daten nur auf gerichtliche Anordnung  herausgeben. Wir wehren uns mit allen zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln dagegen, dass staatliche Behörden Informationen erhalten, wenn hierfür keine gesetzliche Grundlage besteht. Zum anderen machen wir gegenüber unseren Kunden transparent, in welchem Umfang wir rechtmäßigen Anfragen der Regierung nachkommen und welcher Art diese Anfragen sind. Seit März 2013 veröffentlichen wir halbjährlich unseren Law Enforcement Request Report. Aus ihm geht die Anzahl der an uns gestellten behördlichen Anfragen zu Nutzerdaten hervor, sowie die Art der angefragten Daten und der Prozentsatz an Anfragen, die abgewiesen wurden.

Law Enforcement Request Report

Januar bis Juni 2014

Zwischen Januar und Juni 2014 erhielten wir insgesamt 5.183 Anfragen von den deutschen Strafverfolgungsbehörden. Jede einzelne Anfrage wurde auf ihre rechtliche Grundlage überprüft. In keinem dieser Fälle händigte Microsoft inhaltsbezogene Daten aus, in 78,7% der Fälle lediglich Transaktionsdaten oder allgemeine Informationen wie Namen und Rechnungsadressen. Die restlichen Anfragen wurden entweder abgewiesen (3,4%) oder es lagen keine Daten vor. Angesichts der Millionen von Microsoft-Nutzern in Deutschland ist also die Zahl der tatsächlich herausgegebenen Daten gering.

Wir arbeiten zudem mit anderen IT-Unternehmen zusammen, um Regierungen dazu zu bewegen, geheimdienstliche Überwachung auf die Grundlage bestimmter rechtlicher Prinzipien zu stellen, um so den Schutz für Nutzer von Informations- und Kommunikationstechnologie erheblich zu verbessern.

Dies ist ein wesentlicher Teil unserer Grundhaltung und unseres Selbstverständnisses als Unternehmen, wie Satya Nadella deutlich machte: Anlässlich der Worldwide Partner Conference in Washington DC erläuterte unser CEO die Kernziele und Werte von Microsoft und betonte mehrfach, dass zu den erklärten Zielen von Microsoft auch der Schutz der Privatsphäre und die Kontrolle des Nutzers über die eigenen Daten gehört. Ein Ziel, für das wir im Sinne unserer Kunden kämpfen.

Veröffentlicht von Henrik Tesch, Direktor Politik und gesellschaftliches Engagement, Microsoft Deutschland GmbH

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