Gründerklima fördern

Author: Henrik TeschDas Thema Gründerförderung ist zur CeBIT 2013 in die verstärkte Aufmerksamkeit der Politik gerückt. So hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Eröffnung der Messe für einheitliche Bedingungen für Startup-Firmen in Europa ausgesprochen. „Wir müssen aufpassen, dass wir eine wirkliche Gründungskultur entwickeln. Das sage ich nicht nur für Deutschland, sondern das sage ich für die gesamte Europäische Union“, betonte sie. Das könne Wachstum in Bereichen schaffen, die heute noch nicht belegt sind.

Auf der diesjährigen CeBIT spielen Startups eine weit größere Rolle als in den Vorjahren. Waren es 2012 noch 50 Unternehmen, die sich noch in der Entwicklung befinden, sind es in diesem Jahr 200 ausstellende Startups. Die wachsende Bedeutung junger IT-Gründer honorierte Microsoft auch in diesem Jahr mit dem Innovate 4 Society-Award. In Anwesenheit von Kanzlerin Merkel haben wir gestern die Gewinner dieses Wettbewerbs ausgezeichnet.

Innovate 4 Society Award

Für potenzielle IT-Gründer leben wir in einer spannenden Zeit: Cloud Computing, mobile Kommunikation oder App-Entwicklung – die IT-Industrie besitzt eine enorme Wachstumsdynamik, die sich erst in den kommenden Jahren vollständig entfalten wird. Der boomende Smartphone-Markt mit seinen App-Ökosystemen hat dazu geführt, dass die Zahl der Firmengründungen im IT-Bereich stark zugenommen hat. Kanzlerin Merkel unterstrich auf der CeBIT, dass die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, damit Deutschland eine führende Position im IT-Sektor einnehmen kann: „Das heißt: gute Ausbildung. Das heißt: gute Gründungsmöglichkeiten für IT-Firmen.“

Um genau dies zu erreichen, unterstützt Microsoft die Entwicklerszene mit verschiedenen Programmen. Neben der Wirtschaft muss die Politik aus Sicht von Microsoft Rahmenbedingungen für Gründer verbessern: neben optimierten Finanzierungsbedingungen – beispielsweise durch steuerliche Anreize – und einem Sonderstatus für Gründer im Bereich Steuern und Abgaben muss auch die Politik an einem Mentalitätswechsel hin zu mehr Mut zum Gründen arbeiten. Denn eine Gründung wird von angehenden Akademikern Befragungen zufolge kaum erwogen. Deshalb müssen gerade junge Menschen für MINT-Fächer begeistert werden, damit sich Abiturienten mit IT- und High-Tech-Berufen beschäftigen.

Digitale Technologien wie Cloud-Computing tragen dazu bei, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu demokratisieren: IT-Lösungen machen Verwaltungsprozesse transparenter, erleichtern die Mitsprache bei politischen Verfahren und Entscheidungen. Sie bieten vielen Bevölkerungsgruppen neue Möglichkeiten, am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und erleichtern Unternehmen den Zugang zu Märkten und Technologien. Startups bieten diese Technologien neue Geschäftsfelder. Unter dem Stichwort „Demokratie und IT” will Microsoft deshalb im Wahljahr 2013 die Diskussion über Chancen und Risiken digitaler Technologien für Politik, Wirtschaft und Verwaltung vertiefen.

Veröffentlicht von Henrik Tesch, Leiter Politik und gesellschaftliches Engagement bei Microsoft Deutschland

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